Großes MOI-kaner-Treffen in Wien

Mit hohen Teilnehmerzahlen ist der mittlerweile 14. zweijährige DGI-Masterstudiengang in Kooperation mit der Steinbeis-Hochschule Anfang diesen Jahres in Düsseldorf gestartet – mit einer Neuerung: die parodontologischen Inhalte wurden ausgebaut, der Masterstudiengang heißt seit 2015 entsprechend „Implantologie & Parodontaltherapie“. Schon in der Anmeldephase wurde deutlich, dass diese Erweiterung auf hohe positive Resonanz bei den Interessenten stieß. Fast 30 Zahnärztinnen und Zahnärzte haben sich eingeschrieben – darunter je ein Teilnehmer aus Österreich und der Schweiz. Diese sind nun auf dem Weg zu einem Master of Science-Abschluss mit Doppelqualifikation: Implantologie und Parodontaltherapie.

Den Weg zum Mastergrad haben jene Zahnärztinnen und Zahnärzte nun schon hinter sich, die sich Ende November diesen Jahres in Wien im Rahmen der 7. Gemeinschaftstagung von DGI, ÖGI und SGI bei der großen Master-Abschlussfeier treffen. Da einige Nachzügler dabei sein werden, die für ihre Masterthese mehr Zeit als geplant genutzt hatten, könnte die Festveranstaltung zu einem großen MOI-kaner-Treffen (MOI = Master of Science, Oral Implantology) werden: Rund 40 Absolventen werden erwartet, dazu kommen viele derjenigen, die sich bereits jetzt für den nunmehr 15. Studiengang angemeldet haben oder in den nächsten Wochen noch anmelden werden. „Das ist immer ein sehr lebendiger und spannender Abend“, sagt Prof. Dr. Günter Dhom, Leiter des Studiengangs und DGI-Präsident a.D., „denn die glücklichen Absolventen geben den Startern einen Eindruck davon, was auf sie zu kommt, aber eben auch, wie viel Spaß es letztlich allen gemacht hat und wie glücklich sie sind, die Herausforderung gemeistert zu haben!“ Die neuen MOI-kaner werden aber auch auf Kollegen treffen, die ihren M.Sc. schon vor einigen Jahren erworben haben und heute zum Dozententeam gehören. Professor Dhom: „Wir können unseren Studiengang-Teilnehmern wirklich etwas Besonderes bieten: Auf der einen Seite haben sie engen Kontakt zu den erfahrensten Top-Referenten aus der Wissenschaft, auf der anderen Seite treffen sie auf ebenso hochmotivierte Kollegen aus der Praxis, die aus eigener Erfahrung deutlich machen, worauf es im Praxisalltag besonders ankommt. Die Kombination ist perfekt! Das hören wir auch immer wieder von den Absolventen.“

DGI Master MOI 12
Zum Bild: Besondere Gratulation an Zahnärztin Marianthi Eliades: Sie hat ihren M.Sc. trotz Familienzuwachs geschafft und bekam dafür bei der Auszeichnung in Düsseldorf 2014 einen Sonder-Applaus der Veranstalter, Teilnehmer und Gäste.

Für die neuen MOI-kaner im bereits angelaufenen Studiengang und für die Anfang 2016 startende Gruppe MOI-15 wird es noch eine Besonderheit geben, die mit der Weiterentwicklung des Studiengangs zusammenhängt: „Wir wollen wie immer möglichst viel Hands-on bieten, man soll sich auch praktisch besser ausgebildet fühlen. Die letzten Vorbereitungen laufen noch,“ sagt Professor Dhom, „aber wenn alles nach Plan geht,dann wird es möglich sein, unter Anleitung auch selbst plastische Parodontalchirurgie am Patienten durchzuführen. Damit haben unsere Absolventen eine exzellente Expertise sowie eigene praktische Erfahrungen vorzuweisen: Implantologie und Parodontaltherapie, Wissenschaft und Praxis, eng verzahnt.“ Zu den neuen parodontologischen Aspekten des Studiengangs gehören beispielsweise Wechselwirkungen zwischen parodontologischen und systemischen Erkrankungen, regenerative und plastische Parodontalchirurgie, Funktion und Ästhetik. Mit dabei: neue Werkstoffe, ihre biologischen Faktoren und ihre Biokompatibilität. „Was uns sehr freut: Viele Ex-MOI-kaner warten schon auf grünes Licht, um die neuen PA-Module nachholen und ihren Master-Abschluss erweitern zu können“, sagt Professor Dhom. „Als staatlich anerkannter und akkreditierter Studiengang, der den DVT-Fachkundenachweis bereits inkludiert, tragen wir seit vielen Jahren schon dazu bei, die Qualität in der implantologischen Versorgung zu erhöhen. Die Weiterentwicklung unseres Angebotes schafft nun erneut einen Mehrwert für die Teilnehmer, vor allem aber auch für die Allgemeinzahnmedizin, die auf Kolleginnen und Kollegen bauen kann, die sich auch komplexen Herausforderungen gegenüber gewachsen sehen.“

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